Der Patient hat Fieber
Mai. 20.

Wer liest den überhaupt noch eine Zeitung?

Wir stecken mittendrin in einem fundamentalen Wandel hin zu einer neuen Mediengesellschaft. Es sind weniger die Inhalte, sondern der Strukturwandel der Medien selbst, der heute die Welt vorantreibt und wie keine andere Kraft Ökonomie, Gesellschaft, Produktion, Management und Werte verändert. Wohin aber geht es mit den Medien? Wie entwickeln sich die Projekte der neuen Mediengiganten Facebook, Amazon, Google und Apple, die den Anspruch haben, die Welt zu verändern? Und wie können sich Unternehmen, Manager, Innovateure besser auf die neue Medienwelt vorbereiten?

Holen Sie noch morgens Ihre Zeitung aus dem Briefkasten? Lesen Sie noch Bücher? Schauen Sie noch fern? Oder gehen Sie lieber ins Kino? Vieles geschieht selbstverständlich und oftmals steckt viel mehr dahinter: Menschen lesen Bücher auf dem E-Reader, laden sich amerikanische Serien aus dem Internet und nutzen Comics als Erklärungshilfe.

Dieser Paradigmenwechsel lässt die klassische Einteilung verschiedener Medien – Print, TV, Radio – in sich zusammenfallen. Die alten Definitionen verschwimmen an den Rändern; völlig neue Formate entstehen, die in keine der althergebrachten Kategorien mehr passen.

Medien leben von Aufmerksamkeit. Die Beachtung, die ihre Nutzer ihnen schenken, ist ihr täglich Brot. Es sind die Verschiebungen in der Aufmerksamkeit der Nutzer.

jt@sternthaler.com

und es gibt noch mehr, eine ganze Studie, die Sie bestellen können.

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grüne Glühbirne
Jun. 06.

Critical Mass> Der Quantensprung der Welt

… und wie sich die Welt verändert

Ich gehe hier nur kurz auf das zentrale Ereignis  des letzten Jahrhunderts ein, das ich in meinem Buch “evolution – critical mass“ ausführlich beschrieben habe*. Der Quantensprung der Welt ist ein so überraschendes und abenteuerliches Ereignis, dass man sich wirklich schwer tut, diesen Vorgang richtig zu würdigen und vor allem seine Auswirkungen auf unser Leben und das Business zu erkennen. Was ist ein Quantensprung? Das Entstehen von grundsätzlich Neuem. Damit man sich das vorstellen kann hier kurz ein Bild: Aus der Raupe wird nicht die Superraupe sondern ein Schmetterling. 
Die Erde gibt es seit rund 4.6 Milliarden Jahren, Menschen sind nach neuesten Forschungen etwa seit 7 Millionen Jahren bekannt. In dieser Zeit hat er sich entwickelt und entfaltet (autopoietisch ** emergent***). Anfangs 1900 waren 1 Milliarde Menschen auf der Welt, im Jahre 2000 waren es 6 Milliarden. Damit ist wahrscheinlich die “kritische Masse“ für Neues entstanden. Das Bild zeigt in aller Kürze diesen unglaublichen Vorgang.

jt@sternthaler.com

 oh wie schön

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Debionne 059